Im Wald ist es sicherer als draußen.

- Eiko Eschweiler

Schutz- und Hygienekonzept

Zum Schutz unserer Teilnehmer*Innen und Mitarbeiter*Innen, sowie zum Schutz vor der weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2, verpflichten wir uns, die folgenden Infektionsschutzgrundsätze und Hygieneregeln einzuhalten:

Maßnahmen zur Gewährleistung des Mindestabstands

  1. Wir stellen sicher, dass der Mindestabstand (1,5m) von unseren Mitarbeiter*Innen und Teilnehmer*Innen eingehalten wird. 

  2. Wir befinden uns ausschließlich unter freiem Himmel in unserem 1,5ha großen Waldstück, das mehr als genug Raum für die Einhaltung des Mindestabstands bietet.

  3. Über die jeweils aktuell im Landkreis Aurich gültige, maximale Personenzahl für Zusammenkünfte hinaus, beschränken wir unsererseits die Anzahl von Teilnehmer*Innen unserer Veranstaltungen auf höchstens 15 Personen. Damit ist sichergestellt, dass auch am Gemeinschaftsplatz in unserem Waldstück für jeden genug Platz ist, um den Sicherheitsabstand jederzeit einhalten zu können. Feste Gruppen (z.B. Schulklassen), die auch außerhalb unserer Veranstaltungen in derselben Konstellation zusammenkommen würden, sind von dieser Regelung ausgenommen.

  4. Zur Erinnerung unserer Teilnehmer*Innen an die Einhaltung des Mindestabstands stellen wir am Eingang zu unserem Gelände, sowie im Gemeinschaftsbereich, jeweils einen geeigneten Aufsteller auf.

  5. Wenn der Mindestabstand von beliebigen Personen nicht eingehalten wird, werden wir die Einhaltung des Mindestabstands einfordern, bei wiederholter versehentlicher Nichteinhaltung bzw. bewusster Nichteinhaltung schließen wir die/den Teilnehmer*In vom Programm aus und verweisen sie/ihn dem Betriebsgelände.

  6. In Situationen, in denen der Mindestabstand aus beliebigen, nicht vorhersehbaren Gründen nur erschwert eingehalten werden kann, ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend. Als Erinnerung für unsere Teilnehmer*Innen stellen wir auch hierfür geeignete Hinweisschilder auf.

 

Mund-Nasen-Bedeckung und persönliche Schutzausrüstung (PSA)

  1. Wir stellen sicher, dass unsere Mitarbeiter*Innen und Teilnehmer*Innen in Situationen, in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

  2. Vor Veranstaltungsbeginn bitten wir unsere Teilnehmer*Innen eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung mitzubringen (Packliste). Wir stellen selbige zur Verfügung, falls jemand seine Mund-Nasen-Bedeckung vergessen hat.

  3. Wir stellen sicher, dass Schutzausrüstung ausschließlich personenbezogen verwendet wird.

  4. Als „geeignete Mund-Nasen-Bedeckung“ verstehen sich ausschließlich medizinische Masken und FFP-2-Masken (ohne Auslassventil).

  5. Zur Erinnerung unserer Teilnehmer*Innen an die Einhaltung der Mundschutzpflicht stellen wir am Eingang zu unserem Gelände, sowie im Gemeinschaftsbereich, jeweils einen geeigneten Aufsteller auf.

 

Handlungsanweisungen für Verdachtsfälle

  1. Aufforderung an Personen mit entsprechenden Symptomen das Betriebsgelände zu verlassen bzw. zu Hause zu bleiben.

  2. Wir fordern die entsprechenden Personen auf, umgehend einen Arzt bzw. das Gesundheitsamt zu kontaktieren.

  3. Treffen von betrieblichen Regelungen, dass bei bestätigten Infektionen alle Personen ermittelt und informiert werden können, die durch Kontakt mit der betreffenden Person einem Infektionsrisiko ausgesetzt waren

 

Handhygiene

  1. Aushang von korrekten Anleitungen zur Handhygiene

  2. Bereitstellung von Wasserkanistern (da kein fließendes Wasser vorhanden ist) und geeigneter Seife, sowie Einmalpapierhandtüchern zum Händewaschen.

  3. Bereitstellung von Desinfektionsmittelspendern für die Händehygiene.

 

Gestaltung des Gemeinschaftsbereichs 

  1. Sitzgelegenheiten (Baumstämme) werden so weit auseinander platziert, dass der Mindestabstand eingehalten wird. „Enge Passagen“, in denen der Mindestabstand unterschritten wird, werden vermieden. 

  2. Es werden Aufsteller platziert, die auf die Einhaltung des Mindestabstands und der Mund-Nasen-Bedeckungspflicht hinweisen.

  3. Auch im Gemeinschaftsbereich steht ein Wasserkanister, inkl. Seife und Einmalhandtüchern, sowie Desinfektionsmittel.

 

Personenströme

  1. Es gibt keine „Nadelöhren“ in unserem Waldstück. Das Gelände ist so weitläufig, dass problemlos jederzeit der Mindestabstand eingehalten werden kann.

  2. Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl in unseren Veranstaltungen und der Beschaffenheit unseres Geländes ist die Bildung von Warteschlangen ausgeschlossen.

  3. Es gibt keinen ungeregelten Kundenverkehr von Menschen, die nicht an unseren Veranstaltungen teilnehmen. Die Notwendigkeit zur Steuerung von Personenströmen entfällt somit.

 

 

Werkzeuge und Betriebsmittel

  1. Für den Kursablauf ist es u.U. notwendig, dass Werkzeuge (z.B. Äxte) von verschiedenen Teilnehmer*Innen abwechselnd benutzt werden. Damit dennoch die Hygieneregeln eingehalten werden, werden die Teilnehmer ausdrücklich vor dem Benutzen solcher Werkzeuge etc. darauf hingewiesen, sich vor und nach dem Benutzen die Hände zu waschen oder zu desinfizieren. Auch hierfür wird ein Aufsteller als Erinnerung aufgestellt.

  2. Arbeitsmittel jeglicher Art werden mehrmals täglich gereinigt, Reinigungsutensilien regelmäßig gewechselt


Toilette

  1. Unser Toilettenhäuschen bietet von der Art seiner Beschaffenheit her nur Platz für eine Person. Um sicherzustellen, dass nicht zwei Personen gleichzeitig hineingehen, bringen wir ein entsprechendes Hinweisschild an.

  2. Am Eingang zur Toilette werden Desinfektionsmittelspender sowie ein Kanister mit Wasser, Seife und Papierhandtüchern bereitgestellt. Auch hier hängen wir eine Anleitung zur korrekten Handhygiene aus.

  3. Türgriffe werden regelmäßig (vor Beginn und nach Ende jeder Veranstaltung) desinfiziert.

  4. Die Reinigung der Toiletten wird regelmäßig (nach jedem Tag, an dem eine Gruppe auf unserem Gelände war) durchgeführt.

  5. Reinigungsutensilien werden täglich gewechselt.

 

 

Besonderheiten zur Durchführung von Programmen mit Kindern

  1. Pädagogisch passen wir unser Programm so an, dass der Mindestabstand während der ganzen Zeit eingehalten werden kann

  2. Unter diesen besonderen Umständen können aktuell nur Kinder an unseren Programmen teilnehmen, die:

    1. Eigenständig und ohne Eingreifen der Betreuenden, die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln inkl. Handdesinfektion/Händewaschen, Niesetikette, korrektes Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes einhalten können

    2. Sich ohne Hilfe der anderen Kinder und Erwachsenen selbst organisieren können (Rucksackpacken, umziehen, Nase putzen, Toilettengang, Kleines Pflaster aufkleben, usw.)

    3. Emotional so stabil sind, dass sie weder körperliche Restriktionen noch Zuwendung brauchen (z.B. Weglaufen bei Wutanfällen, körperliche Aggressionen anderen ggü.)

    4. Auf verbale Aufforderungen sofort und ausnahmslos reagieren, damit wir gefährliches Verhalten verbal beenden können.

Dazu stehen wir in engem Austausch mit den Eltern der Kinder

 

Stand 27.05.2021